Alles Wissenswerte zum Nautilus-Training

Geräte, die sich dem Kraftverlauf Ihres Muskels anpassen

Der Gerätehersteller „Nautilus Health & Fitness Group“ ist zu Recht der Weltmarktführer des optimierten Krafttrainings. Durch ein einfaches patentiertes Rezept schaffte Nautilus es, Trainingsgeräte zu produzieren, die sich dem Kraftverlauf Ihres Muskels anpassen. Der Widerstand (Gewicht) an Nautilus Geräten variiert. In Teilbereichen des Muskels, an dem er stärker ist, erhöht sich der Wiederstand. In den Bereichen, in denen der Muskelkraftverlauf schwächer wird, geht der Widerstand zurück.

Diese Technik war und ist bahnbrechend für die Trainingswissenschaft. Inzwischen ist vielfach wissenschaftlich belegt, dass Nautilus Training die effektivste Möglichkeit ist, Ihre Kraft zu erhöhen und zu verbessern. Und das bei einem minimalen Zeitaufwand und unter geringster Gelenkbelastung.

Heute trainieren ALLE Championsleage Footballmannschaften der USA, die NBA und die deutsche Nationalelf an Nautilus Geräten. Egal ob Freizeit-, Leistungs- oder Rehasportler – Nautilus Training optimiert das Krafttraining für alle Alters- und Personengruppen.

 

Nautilus-Training

Informationen rund um das von Arthur Jones entwickelte Nautilus-Training

Entwicklung und Verbreitung des Nautilus-Trainings

Im Jahr 1970 wurde von Arthur Jones nach einer 20jährigen Experimentierphase das erste auf dem Nautilus-Prinzip basierende Trainingsgerät gebaut und auf den Markt gebracht. Da die in das Gerät eingebauten Exzenter in ihrer Form an eine Nautilus-Muschel erinnerten, wählte Jones für seine ein Jahr später gegründete Firma den Namen „Nautilus Sports/Medical Industries“. Die sog. Nautilus-Geräte haben im Bereich des Bodybuildings schnelle Verbreitung gefunden, nachdem 1971 ein 19jähriger nach sechsmonatigem Training an Nautilus-Geräten unter Anleitung von Arthur Jones den „Mr. America“-Wetbewerb gewonnen hatte. Auch Football-Trainer wurden auf die Nautilus-Geräte aufmerksam, mit der Folge, dass diese inzwischen zum Konditionstraining fast aller Mannschaften der ersten amerikanischen Football-Liga eingesetzt werden. Ebenso fand das Nautilus-Training Eingang in die Trainingsprogramme anderer Sportarten, wie Basketball, Hockey, Baseball oder Schwimmen. Ende 1990 wurde international in 9000 Fitness-Studios mit Nautilus-Geräten trainiert, darüber hinaus kommen sie heutzutage auch in sportmedizinischen Kliniken und Rehabilitationszentren zur Anwendung (Darden, 1990).

Grundprinzip des Nautilus-Trainings

Arthur Jones entdeckte, dass eine Übung zur Muskelbelastung über den gesamten Bewegungsradius folgende Voraussetzungen erfüllen muss (Darden, 1990):

Anpassung des Widerstands an die Gelenkstellung:
Wie bereits beschrieben, entstehen durch Rotationen von Körperteilen und Gelenken laufend veränderte Drehmomente bzw. Hebelverhältnisse, die eine Anpassung der Muskulatur an die Kraftanforderungen verlangen. Um eine Belastung des Muskels über den gesamten Bewegungsablauf zu erreichen, muss die durch die Muskelkontraktion bewegte Gliedmaße um eine gemeinsame Achse mit der Widerstandsquelle rotieren, was durch die Nautilus-Geräte ermöglicht wird.
Individuelle Widerstände für verschiedene Muskelgruppen:
Es reicht allerdings nicht aus, dass sich der Widerstand automatisch der jeweiligen Phase des Bewegungsablaufs anpasst. Zusätzlich wird daher durch individuelle Gestaltung des Exzenters auch der unterschiedlichen Leistungsfähigkeit verschiedener Muskelgruppen Rechnung getragen.
Direkter Widerstand:
Nautilus-Geräte ermöglichen es, dass der Widerstand direkt am zu trainierenden Körperteil ansetzt. Beispielsweise stellt bei konventionellen Übungen zum Training der Oberkörpermuskulatur die geringere Leistungsfähigkeit der Unterarme und Hände den limitierenden Faktor dar, was bei Nautilus-Geräten dadurch umgangen wird, dass der Widerstand direkt an den Oberarmen ansetzt.
Widerstand auch bei vollständiger Muskelkontraktion:
Eine vollständige Muskelkontraktion ist in der Position zu beobachten, in der eine weitere Bewegung nicht mehr möglich ist. Dieser Zustand wird weder bei isokinetischen Übungen noch bei den meisten Hantelübungen, aber im Training mit Nautilus-Geräten erreicht.
uneingeschränkte Bewegungsgeschwindigkeit:
Bei der Durchführung der Übungen sollte keine Einschränkung der Bewegungsgeschwindigkeit bestehen. Dies ist beim normalen Hanteltraining und beim Training an Nautilus-Geräten der Fall, während diese Forderung z.B. vom isokinetischen Krafttraining nicht erfüllt wird.
Kombination aus positiver und negativer Arbeit:
Einige Übungsformen, zum Beispiel das Gewichtheben, erfordern ausschließlich positive Arbeit, die durch konzentrische Kontraktion des Muskels entsteht. Dies ist auch beim isokinetischen Krafttraining der Fall. Bei exzentrischer, d.h. Bremsbelastung können jedoch höhere Kraftmaxima erzielt werden als bei konzentrischer Belastung, weshalb auch häufiger Überlastungen inkl. Muskelkater auftreten (Komi, 1975; Hollmann, 1987; Gülich und Schmidtbleicher, 1999). Negative Arbeit ist nur möglich, wenn eine Kraft vorhanden ist, die der durch die Muskelkontraktion hervorgerufenen Bewegung entgegengerichtet ist. Dies ist beim Training mit Nautilus-Geräten in den negativen Phasen der jeweiligen Übungen gegeben (Darden, 1990).
Vordehnung des Muskels:
Ohne diesen Gegendruck werden auch verschiedene andere Anforderungen an eine effektive Übung nicht erfüllt, die einer Steigerung der Flexibilität dienen. So zum Beispiel werden die Gelenke vor der Bewegung nicht in eine gestreckte Position gebracht, die Muskeln werden nicht vorgedehnt. Isokinetisches Krafttraining fördert also im Gegensatz zum Nautilus-Training weder die Beweglichkeit noch kann auf diese Weise eine hohe Intensität der Muskelkontraktion erreicht werden, da diese eine Vordehnung erfordert.
Eine Belastung über den gesamten Bewegungsablauf kann nur vorliegen, wenn diese zehn Forderungen erfüllt sind. Durch Hanteltraining und das konventionelle Krafttraining sind meist nur folgende Anforderungen erfüllt: uneingeschränkte Bewegungsgeschwindigkeit, Kombination aus positiver und negativer Arbeit und Vordehnung des Muskels. Isokinetisches Krafttraining erfüllt nur die Anforderung der positiven Arbeit (Darden, 1990).
Funktionsweise des Exzenters

Nautilus-Geräte ermöglichen aufgrund eines eingebauten Exzenters eine effektive Belastung des Muskels über den gesamten Bewegungsradius, die auch individuell an die Kraftkurve der verschiedenen Muskelgruppen angepasst ist.
Je größer die zu erwartende Kraft, umso größer wird der Radius des Exzenters gestaltet. Auf diese Weise nimmt der Hebel zu, so dass dem Körper automatisch ein größeres Drehmoment bzw. ein höherer Widerstand entgegengesetzt wird. Ebenso nimmt der Radius bei zu erwartender geringerer Muskelkraft wieder ab und hat einen reduzierten Widerstand zur Folge. Hierbei handelt es sich um die Funktionsweise eines positiven Exzenters. Darüber hinaus kommen auch negative Exzenter zum Einsatz, bei denen ein geringerer Radius eine Zunahme des Widerstands bedingt.
Bei der Bestimmung der Kraftkurve des Muskels müssen verschiedene Faktoren berücksichtigt werden:

 

  • die Spannung bzw. Länge des Muskels
  • das Ausmaß überlappender muskulärer Einflüsse in verschiedenen Positionen des Bewegungsablaufs
  • der Insertionswinkel des Muskels
  • die Veränderung der Hebelverhältnisse im Körper.

Im Nautilus-Gerät wird diesen Faktoren Rechnung getragen durch:

  • die Größe und Form des Exzenters
  • die Form des ersten gegenläufigen Zahnrades
  • den Winkel zwischen der Exzenterachse und der Achse des ersten Zahnrades
  • den Abstand zwischen der Exzenterachse und der Achse des ersten Zahnrades

Bei der Ermittlung der Widerstandskurve muss prinzipiell zwischen einfachen und zusammengesetzten Bewegungen unterschieden werden. Einfache Bewegungen an Nautilus-Geräten bestehen in der Rotation um ein Gelenk, z.B. bei der Bein- oder Trizepsextension. Zusammengesetzte Bewegungen basieren auf der Rotation um zwei oder mehr Gelenke.
Während bei einfachen Bewegungen die Kraft der Muskulatur innerhalb des Bewegungsablaufs etwa um 40 bis 50 % schwankt, sind die Abweichungen bei zusammengesetzten Bewegungen deutlich höher. Die Hauptursache für die Schwankung der Kraft bei einfachen Bewegungen sind die variierenden Insertionswinkel der beteiligten Muskulatur. Mit Nautilus-Geräten kann dies vollständig ausgeglichen werden und ermöglicht so eine effektive Belastung des Muskels über den gesamten Bewegungsablauf.
Dagegen stellt bei zusammengesetzten Bewegungen die unterschiedliche Länge der beteiligten Knochen die Hauptursache für die deutlich größeren Schwankungen dar. Hier ist eine optimale Anpassung an die mögliche Kraftkurve nicht möglich, da sich der Widerstand des Nautilus-Gerätes an der Belastbarkeit der Knochen orientieren muss (Darden, 1990).

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